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Claude vs. Copilot

  • Autorenbild: Veroo Consulting GmbH Microsoft Cloud Partner
    Veroo Consulting GmbH Microsoft Cloud Partner
  • vor 6 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Der eine Unterschied, der deine Teamproduktivität komplett verändert

Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, lässt es sich nicht vermeiden, zu sagen, dass KI längst im Arbeitsalltag angekommen ist und jeden Tag entwickelt sie sich weiter. Manche Modelle sind dabei schneller als andere und auf einen spezifischen Punkt im Vergleich von Claude und Copilot wollen wir im heutigen Blog und YouTube-Video eingehen. Ganz viel Spaß!



Inhalt





Warum KI im Team oft nicht ihr volles Potenzial entfaltet

Als kleine Visualisierung der Problematik kannst du dir fünf hochbezahlte Berater in deinem Unternehmen vorstellen. Jeder mit seinen eigenen Aufgaben und Spezialisierungen wie Projektmanagement, Entwicklung, Vertrieb, Engineering – und natürlich auch dein eigener Bereich.

Auf den ersten Blick klingt das wie eine ideale Unternehmensstruktur, aber hier kommt der Clu: Diese Berater sprechen nicht miteinander, sie alle arbeiten nur in ihrer eigenen Bubble und sammeln Wissen für sich. Im schlimmsten Fall musst du immer wieder von Neuem erklären, worum es in deinem Projekt geht. Die Horrrorvorstellung im Kontext der Produktivität.

 

Und genau dieses Beispiel beschreibt in vielen Teams leider den aktuellen Ist-Zustand, was das Handling von KI betrifft.

 

Das typische Copilot-Szenario

  • Jeder arbeitet in seinem eigenen Chat

  • Jeder baut seinen eigenen Kontext auf

  • Ergebnisse werden nur teilweise geteilt

  • Wissen bleibt fragmentiert

 

Zwar erweist sich dieser Flickenteppich als funktionstüchtig für die einzelnen Mitarbeiter, aber für dich und dein Unternehmen ergeben sich dadurch ernstzunehmende Probleme wie sich widersprechende Antworten und einen nennenswerten Zeitverlust durch die sich überschneidenden, aber nicht verbundenen Inputs. Auch der Verlust von Kontext und nicht transparente Entscheidungen der einzelnen Teammitglieder sind hierbei nicht zu unterschätzende Probleme. Dadurch erreichst du keine Effizienzsteigerung, sondern teilweise das Gegenteil, obwohl KI genau dafür da sein sollte.



Der entscheidende Unterschied

Wie kann man diese Hindernisse nun aus dem Weg räumen? Eigentlich eine simple Gleichung: ein abteilungsübergreifendes und unternehmensweites KI-Gedächtnis. Und genau darin punktet Claude gerade massiv. Denn Claude ermöglicht, dass Wissen zentral gespeichert wird und dementsprechend die einzelnen Erkenntnisse der Abteilungen automatisch zusammengeführt werden und die Inhalte für dein gesamtes Team easy zugänglich wachsen. Noch dazu kommt der ultimative Produktvititätshack: Die KI pflegt selbstständig und aktiv deine Dokumente und Notizen.

Dementsprechend arbeitet die KI nicht mehr nur für einzelne Personen, sondern für das gesamte Team.


Warum Copilot hier noch an Grenzen stößt

Wenn du nun überlegst, direkt zu Claude zu wechseln, dann vergiss nicht, dass Microsoft Copilot trotz dieser Schwäche Claude noch immer übertrumpft, wenn es um die Integration in Microsoft 365, Datenzugriff und den Business-Kontext geht. Falls du dir einen ausführlicheren Blog zu den aktuellen Vor- und Nachteilen der einzelnen LLM-Modelle wünschst, melde dich gerne bei uns.

 


Die konkrete Herausforderung

Copilot kann Wissen nicht eigenständig dauerhaft strukturieren und fortlaufend aktualisieren. Und genau diese Unzulänglichkeit führt zu weiteren Hürden, denn Copilot erstellt zwar Inhalte, aber speichert sie nicht automatisch zentral, Ergebnisse müssen manuell abgelegt werden und das Wissen „verpufft“, wenn es nicht aktiv dokumentiert wird. Die logische Konsequenz davon sind hinterherhinkende Projektstände, welche dich Zeit kosten, die du sonst anderweitig nutzen könntest.

…Und auch wenn die KI einem viel Aufwand abnimmt, fehlt im hektischen Arbeitsalltag dann doch oftmals genau die Zeit und Headspace, bei jeder Interaktion mit ihr daran zu denken, das Ergebnis sauber abzulegen.

Die Lösung: KI übernimmt diese Aufgabe selbst.


Der Gamechanger

Durch das eigene wachsende Gedächtnis von KI werden Entscheidungen zentral dokumentiert, wodurch auch das Projektwissen an sich durch das automatische Wachstum profitiert. Zusätzlich dazu können Rückfragen reduziert werden, da alle Teammitglieder auf denselben Kontext zugreifen. Dadurch werden Prozesse nicht nur schneller, sondern auch konstanter. Ein Entwickler kann sofort nachvollziehen, warum eine spezifische Entscheidung getroffen wurde. Ein Projektleiter muss nicht mehr alles erklären und jedes Teammitglied arbeitet mit genau dem gleichen Wissensstand.



Was bedeutet das für dein Unternehmen?

Falls du nun an die Nutzung von Copilot gebunden bist, dann musst du nicht eifersüchtig zur Konkurrenz schauen, bis Copilot nachgezogen hat, sondern du kannst selbst Hand anlegen und deine interne Struktur anpassen.



So kannst du heute schon profitieren

  • Klare zentrale Ablage für KI-Ergebnisse definieren

  • Standards für Dokumentation im Team einführen

  • KI-Workflows mit Agenten erweitern

  • Wissen bewusst bündeln statt verteilen

Dadurch machst du die KI in deinem Team langfristig skalierbar und bist zeitgleich unabhängig von einzelnen Funktionalitäten der unterschiedlichen Modelle.


Der wahre Unterschied liegt nicht in der KI, sondern im System dahinter

Egal, ob du nun bereits Claude nutzt oder noch immer Copilot, beide KIs sind leistungsstark und haben Zukunftspotenzial.

Der entscheidende Punkt liegt trotz dessen darin, wie Wissen im Team genutzt, gespeichert und weiterentwickelt wird. Claude hat bereits bewiesen, wie zentral dieses KI-Gedächtnis ist und Copilot wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit nachziehen. Aber bis dahin hängt der Erfolg von dir und deiner Struktur ab.

Denn nicht die KI macht dein Team produktiv, sondern die Art, wie du sie einsetzt.

 

Liebe Grüße

Katharina von Team Veroo


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