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So arbeitest du mit Copilot Cowork

  • Autorenbild: Veroo Consulting GmbH Microsoft Cloud Partner
    Veroo Consulting GmbH Microsoft Cloud Partner
  • vor 3 Tagen
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Der ultimative Leitfaden für bessere Ergebnisse, weniger Kosten und maximale Produktivität

 Künstliche Intelligenz entwickelt sich aktuell in einem unglaublichen Tempo. Während viele Anwender den klassischen Copilot Chat bereits täglich nutzen, eröffnet Copilot Cowork eine völlig neue Kategorie der Zusammenarbeit mit KI. Cowork beantwortet hierbei nicht einfach nur Fragen und spuckt dabei qualifizierte Texte aus, sondern arbeitet tatsächlich tiefgehend, intelligent und verknüpft ganze Projekte für dich aus. Gerne kannst du dir auch alles im aktuellen Youtube-Video der Cowork-Reihe ansehen.


Inhalt


 



Entscheidend: Das HowTo

Die besten Ergebnisse entscheiden sich häufig nicht nur durch die jeweilige KI-Variante selbst, sondern durch die Art, wie sie eingesetzt wird und wie Anweisungen erteilt werden. Wer Cowork wie einen normalen Chat nutzt, verschenkt enormes Potenzial. Wer hingegen versteht, wie Cowork denkt und arbeitet, kann dagegen Stunden an Arbeitszeit sparen, Geld und Credits sparen und extrem hochwertigere Ergebnisse erzielen. Genau darum geht es in diesem Beitrag.

 


Was ist Copilot Cowork überhaupt?

Viele Nutzer vergleichen Cowork zunächst mit dem klassischen Copilot Chat, den sie aus ihrem Microsoft 365 Umfeld kennen und unternehmensintern nutzen. Das ist jedoch nur bedingt richtig.

Der Copilot Chat ist vor allem für Dialoge gedacht, der letztlich sehr produktiv und effizient hochwertige Texte generiert. Du stellst Fragen, bekommst Antworten, optimierst Texte oder analysierst einzelne Informationen und kannst konzeptionelle Grundlagen erarbeiten.

Copilot Cowork verfolgt dagegen einen völlig anderen Ansatz.

Hier steht die Erledigung einer vollständigen Aufgabe im Mittelpunkt.

Stell dir vor, du möchtest beispielsweise…

  • eine Präsentation erstellen,

  • ein Konzept entwickeln,

  • Informationen aus mehreren Datenquellen zusammenführen,

  • umfangreiche Recherchen durchführen,

  • Dokumentationen oder Schulungsunterlagen erstellen

  • oder was dir sonst noch an komplexen Projekterarbeitungen einfällt.

 

Genau dafür wurde Cowork nämlich entwickelt. Anstatt nur Textbausteine zu liefern, arbeitet die KI auf ein konkretes Ergebnis hin und erstellt bereits fertig ausgearbeitete Dokumente, die direkt weiterverwendet werden können. Und das sogar CI-konform auf Basis deiner Markenrichtlinien.

KI-erstellte Tabelle
Beispiel einer KI generierten Tabelle im Veroo-CI

 


Wann solltest du Cowork statt des normalen Copilot Chats nutzen?

Wenn du lediglich eine Antwort benötigst oder einen Text umschreiben möchtest, reicht der klassische Chat völlig aus. Das ist deshalb so wichtig, weil alles im Chat Kommunizierte und Erarbeitete innerhalb deiner Lizenz abgedeckt ist, Cowork hingegen kostet dann richtig Geld.

Sobald also ein konkretes Endprodukt entstehen soll, spielt Cowork seine Stärken aus. Dabei arbeitet die Lösung auf unterschiedliche Arten von Aufgaben hin. Von einfachen Recherchen bis hin zu komplexen Projekten mit mehreren Datenquellen und zusätzlichen Skills oder Systemintegrationen ist nahezu alles möglich.

Auch dann, wenn dies zusätzlich Credits kostet und damit Geld, ist die KI dermaßen produktiv und effizient, dass du es niemals in Eigenleistung in dieser Geschwindigkeit und oftmals Perfektion umsetzen könntest. Du sparst dir dadurch enorm viel Zeit und kannst wichtigere Dinge erledigen.

Als einfache Faustregel kannst du dir also Folgendes merken:

  • Nutze den Chat für Fragen und erarbeite alle Texte im Voraus, soweit es geht

  • Nutze Cowork für Arbeitsergebnisse

 


So kommst du an Copilot Cowork

Der Zugang zu Copilot Cowork ist einfacher als viele denken. Du kannst Cowork direkt über Microsoft 365 erreichen, beispielsweise über das bekannte Microsoft-Portal.

Dort findest du innerhalb der Copilot-Oberfläche einen Umschalter für Cowork.

Umschalten auf Cowork

Genauer haben wir dir das Ganze im Video erklärt. Zusätzlich empfehlen wir als Team die Installation der Windows-, Mac- oder mobilen Copilot-App, um einen besonders schnellen Zugriff zu erhalten.  Gerade bei häufiger Nutzung macht dieser direkte Zugang einen spürbaren Unterschied im Alltag.

 


Der größte Fehler beim Arbeiten mit Cowork

Tatsächlich behandeln viele Nutzer Cowork wie einen Chat. Und genau hier entsteht dann das Problem. Während man im Chat schrittweise zum Ergebnis gelangt, erwartet Cowork ein vollständiges Briefing. Die KI soll und möchte die gesamte Aufgabe verstehen, bevor sie mit der Arbeit beginnt. Deshalb ist die Qualität der ersten Anweisung entscheidend für das Endergebnis. Vorarbeit ist hier also gefragt, was ja zudem auch finanziell Sinn ergibt.

 


Gute Vorarbeit ist die halbe Miete

Die oben besagte Vorarbeit mit Chat und in Eigenregie ist entscheidend für ein geniales Endergebnis und das kostensparend.

Ein guter Cowork-Prompt enthält dabei immer folgende drei Bestandteile:

 

1. Das gewünschte Endergebnis

Du solltest also möglichst präzise beschreiben, was am Ende entstehen soll.

Beispielsweise eine PowerPoint-Präsentation, eine Projektdokumentation, eine Schulungsunterlage, eine Marktanalyse,eine Excel-Auswertung oder oder oder...

Vergiss auch nicht, all die zusätzlichen Inhalte zu umschreiben, was sonst noch Teil der Ausarbeitung sein soll.

Je klarer das Ziel definiert ist, desto besser arbeitet Cowork.

2. Was du nicht möchtest

Ein oft unterschätzter Punkt ist auch das zu beschreiben, was du nicht willst. Teile der KI mit, welche Inhalte oder Formate du vermeiden möchtest. Dadurch reduziert sich die Wahrscheinlichkeit von unpassenden Ergebnissen deutlich.

 

3. Der richtige Kontext

Dies ist wahrscheinlich der wichtigste Hebel überhaupt. Cowork kann auf Inhalte aus deinem Microsoft-365-Umfeld zugreifen. Neben einzelnen Dokumenten können sogar komplette Teams-Kanäle als Wissensquelle eingebunden werden. Dadurch versteht die KI komplexe Zusammenhänge, die Vorarbeit zu bestimmten Projekten und Dokumenten, die entstehen sollen und kann intelligent zusammenfügen, was benötigt wird.

Cowork mit Zugriff auf gesamte Teams-Kanäle

Der KI stehen dann Inhalte wie deine Kanalnachrichten, SharePoint-Dateien, Dokumentationen, Projektdiskussionen und auch dein Teamwissen zur Verfügung. 

Die Qualität des Ergebnisses steigt dadurch enorm.

Je mehr sie weiß und zusammenführen kann, desto weiter steigt das Ergebnis in seiner Perfektion. 

Warum du den Prompt also zuerst im Copilot Chat entwickeln solltest?

Ein besonders interessanter Tipp aus dem Video, den wir lieber einmal zu viel als zu wenig ansprechen wollen, liegt darin, den normalen Copilot Chat zu nutzen, um deinen perfekten Cowork-Prompt zu entwickeln. Erst danach übergibst du die Aufgabe an Cowork.

Mit Copilot Chat Cowork-Prompt ausarbeiten

Du optimierst somit kostengünstig deinen Auftrag, schärfst das gewünschte Ergebnis und minimierst Fehlversuche. Dadurch arbeitest du deutlich effizienter und vermeidest unnötige Kosten.

 

Welches Modell solltest du wählen?

Nicht jede Aufgabe benötigt maximale KI-Leistung und teilweise eignen sich andere Modelle besser, um dein Problem zu lösen. Durch diese Wahlmöglichkeiten ergeben sich jedoch auch unterschiedliche Kosten. Auch hierzu gerne nochmals die Videos anschauen.

Die Auswahl des richtigen Modells lohnt sich trotzdem immer, da du je nach Aufgabenstellung entscheiden kannst, was am besten passt und somit deinen Workflow optimieren kannst. Wir haben dir das Ganze in verschiedene Kategorien aufgeteilt. (Stand Juli 2026)

 

1.)  Für alltägliche Aufgaben

Das Sonnet-Modell eignet sich besonders für E-Mail-Recherchen, Standardpräsentationen, Zusammenfassungen und Analysen aus bestehenden Daten.

Hier bekommst du eine gute Balance aus Qualität und Kosten.

 

2.)  Für komplexe Projekte

Sobald umfangreiche Zusammenhänge verstanden oder mehrere Quellen ausgewertet werden müssen, empfiehlt sich ein leistungsstärkeres Modell wie Opus. Dadurch erhältst du oft tiefere Recherchen und strukturiertere Ergebnisse.  Die eigentliche Kunst besteht also nicht darin, immer das größte Modell einzusetzen, sondern das wirtschaftlich sinnvollste.

 

LLM-Modell-Empfehlungen
Übersicht der passenden KI-Modelle für unterschiedliche Aufgaben

So erzeugst du Dokumente im eigenen Corporate Design

Ein häufiges Problem bei KI-generierten Inhalten ist, dass die Ergebnisse zwar gut aussehen, sie aber dann häufig nicht so wirklich zum Unternehmensauftritt passen.

Genau dafür gibt es mehrere Lösungswege, die absolut spektakulär funktionieren, wenn man sich auch hier an einige Vorarbeitsregeln hält.

Cowork kann sich nämlich einerseits an bestehenden Dokumenten orientieren, wenn du diese als Vorlage bereitstellst, andererseits wird es meist noch professioneller, wenn du ein zentrales Brand-Kit oder deine eigenen Skills, eure Designrichtlinien, Schriftarten und Corporate-Identity-Vorgaben hinterlegst und die KI anweist diese zu berücksichtigen.

Marken Brand-Kit

All das kannst du sogar deinen Marketing-Zuständigen machen lassen, er kann es dann als Vorlage für das gesamte Team hinterlegen.

Das Ergebnis wird sein, dass deine Dokumente deutlich konsistenter und professioneller wirken. Einmal eingerichtet lernt die KI sogar konstant dazu und wird zum absoluten Layout-Profi.

 

 

Was passiert mit deinen fertigen Ergebnissen?

Nachdem Cowork seine Arbeit abgeschlossen hat, werden die erzeugten Dateien zunächst im OneDrive-Arbeitsbereich gespeichert. Aktuell kann Cowork die Ergebnisse noch nicht direkt in Teams-Kanälen oder SharePoint-Bibliotheken ablegen, aber wir bleiben hoffnungsvoll, dass auch das irgendwann funktioniert und uns dieser Schritt erspart bleibt.

 Deshalb empfiehlt sich fürs Erste folgender Workflow:

  1. Ergebnis prüfen

  2. Datei übernehmen

  3. In Teams oder SharePoint bereitstellen

  4. Gemeinsam im Team weiterbearbeiten

Wer die ursprüngliche Datei im Arbeitsbereich belässt, kann später zudem leichter weitere Anpassungen durch Cowork vornehmen lassen.

 

 

Unser Fazit

Cowork ist kein Chat, sondern ein digitaler Mitarbeiter

Viele Unternehmen betrachten KI noch immer als intelligente Suchmaschine, wobei sie doch so viel mehr kann, sobald wir sie als Tool verstehen, an welches wir Arbeit delegieren müssen.

Cowork zeigt dabei deutlich, wohin die Entwicklung eigentlich geht. Du gibst keine einzelne Fragen mehr ein, sondern delegierst eine komplette Aufgabe samt Endprodukt. Die KI recherchiert, kombiniert Informationen, erstellt Dokumente und liefert ein fertiges Arbeitsergebnis zurück.

Der eigentliche Erfolgsfaktor ist dabei nicht die Technologie selbst, sondern die Fähigkeit, Aufgaben sauber zu formulieren und die richtigen Informationsquellen einzubinden. Im Grunde sind das Führungsqualitäten und du wirst zum Leader deiner eigenen KI.

Wer das beherrscht, wird mit Cowork nicht nur produktiver arbeiten, sondern seine gesamte Wissensarbeit auf ein neues Niveau heben.

 

Soweit zu diesem weiteren Video- und Blogbeitrag aus unserer Copilot-Cowork-Reihe,

Sarah von Team Veroo


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